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    Das Museum dankt

     

    Claudius Liedertafel, Wandsbeck, gegr. 1860

     

    Von den Familien Zerck und Leppin erhielt das Heimatmuseum für sein Archiv zwei Dokumente des früheren Männerchores in dem ein Familienmitglied gesungen hat. Dafür bedanken sich die Mitarbeiter des Bürgervereins Wandsbek.

     

    Aus diesem Programmzettel für das Wintervergnügen 1892 im Hotel ‹Zum alten Posthaus› ist zu entnehmen, dass zwischen den Gesangsbeiträgen des Chores Fritz Rieck humoristische Vorträge gehalten hat. Um Mitternacht wurde schließlich eine Fest-Zeitung verteilt. Ausgeschmückt ist das Blatt mit zeichnerischen Darstellungen aus Wandsbek. Am oberen Rand ist der alte Kirchbau zu sehen.

     

    Auf dem Großfoto von 1908 sind die Chormitglieder abgelichtet.

     

    Claudius Liedertafel 1892

    Claudius Liedertafel 1908

     

    Ein Zeugnis alter Zeit

     

    th - Schwester Else Gröning, geb. 30.4.1878, war sehr lange und sehr erfolgreich als Gemeindeschwester an der Kreuzkirche am Eichtalpark tätig. Jetzt erhielt das Heimatmuseum ein Büchlein von Schwester Else, in dem sie sich für jeden Tag des Jahres vom 1. Januar bis zum 31. Dezember einen Sinnspruch aufgeschrieben hat. Vielen Dank Wera Harms, geb. Dennstedt, für dieses hundert Jahre alte Dokument.

     

     

    Helbing Medaille

     

    th - Der Mitbürger Grimm überbrachte dem Heimatmuseum eine seltene Medaille, die sein Großvater zum 25-jährigen Betriebsjubiläum von Kornbrennerei Helbing – vermutlich zusammen mit einer Flasche Helbingschen Kümmel - erhalten hat. Dafür sei ihm Dank gesagt. Auf der Vorderseite sind in Silhouetten abgebildet:


    Drei Deutsche Kaiser

    Wilhelm I – Friedrich III – Wilhelm II

     

    Und auf der Rückseite steht in einem Eichen- und Lorbeerkranz eingraviert:

     

    Arbeiter

    J. H. F. Grimm

    28.12.1880 - 28.12.1905

     

    Am Rand ist folgender Text eingraviert:

    Für treue Dienste • Verein der Kornbrennereibesitzer & der Presshefefabrikanten Deutschlands

     

    Wandsbeker Speck

     

    th - Der Broschek Verlag hat nach dem Krieg ein Kochbuch herausgebracht, das voller Rezepte der norddeutschen Küche ist. Während die klassischen Gerichte wie ‹Bohnen, Birnen und Speck› oder ‹Saure Suppe› darin nicht zu finden sind, ist andererseits der spezielle Schokoladenkuchen mit Namen ‹Wandsbeker Speck› darin wie folgt aufgeführt:

     

    250 Gramm Schokolade, 6 Esslöffel Wasser, 2oo Gramm Palmin, 2 Esslöffel Zucker, ganze Eier, abgeriebene Zitronenschale, etwas Vanille.

    Schokolade im Wasserbade erweichen, Palmin schmelzen und dazurühren.

    Alle Zutaten dazugeben und so lange schlagen, bis die Masse anfängt, hell zu werden. Kastenform fetten. Lagenweise mit Butterkeks und der Schokoladenmasse füllen. Etwas pressen. Erkaltet in Scheiben schneiden.

     

    Das Museumsteam dankt der Spenderin für die Übergabe des Buches.

     

     

    Meta Adam: Hamburger Kochbuch

    Mit Zeichnungen von Reinhold Escher

    228 Seiten, Halbleinen, 1949 Broschek Verlag, Hamburg